Schloss Marchegg - Wo sich König und Storch treffen

Das Schloss in Marchegg wurde durch König Ottokar II von Böhmen als Wasserburg gebaut und war ein Teil der Stadtbefestigung Marcheggs. Die erste urkundliche Erwähnung dieser Burg stammt aus dem Jahr 1268. Fast 400 Jahre später wurde der Wassergraben zugeschüttet, die Eckbastion entfernt und die Burg zu einem Barockschloss umgebaut. In den darauf folgenden zwei Jahrhunderten war das Schloss hauptsächlich Jagdschloss und Sommersitz der ungarischen Fürstenfamilie Pálffy ab Erdöd. Die ehemaligen Jagdgründe rund um das Schloss sind seit 40 Jahren ausgewiesenes Naturschutzgebiet und vom WWF betreut.

Direkt im Schlosspark liegt das Heimatmuseum Marchegg. BesucherInnen können hier das Flair des ländlichen Kleinbürgerhauses zu Beginn des 20. Jahrhunderts spüren. Zudem bekommen Sie Einblicke in die industrielle und landwirtschaftliche Marchegger Vergangenheit als auch in die historische Entwicklung der Stadt.

Schloss Marchegg ist der Hauptaustragungsort der NÖ Landesausstellung 2022 in der Region Marchfeld.
Der Ausstellungsbetrieb pausiert bis Frühling 2022 aufgrund von Renovierungsarbeiten!

Tipp: Im Heimatmuseum können Sie einen historischen Streifzug durch die Kulturgeschichte der Stadt unternehmen, oder besuchen Sie das Storchenhaus & machen Sie eine Führung zur Weißstorchkolonie!

www.schloss.marchegg.at